Das fünfjährige Projekt LTER-CWN (Long-Term Ecosystem Research Infrastructure for Carbon, Water and Nitrogen)  konzentriert sich auf die Auswirkungen von extremen Klimaereignissen auf beispielsweise den Austausch von Treibhausgasen (z.B. Kohlendioxid, Methan und Lachgas) zwischen Böden und Luft, auf wechselnde Wassertransporte und -verfügbarkeit und auf die Stickstofffreisetzung von Böden.

Wichtige nationale Akteure der ökologischen Langzeitforschung haben sich zusammengeschlossen, um eine neue Infrastruktur für die Erhebung von Umweltdaten aufzubauen. Die Projektkoodination hat dabei der Forschungsverbund Umwelt der Universität Wien, unter der Leitung von Prof. Stephan Glatzel, über.

An sechs hochmodernen Messstandorten werden Daten zur Auswirkung von extremen Klimaereignissen auf den Kohlenstoff-, Wasser- und Stickstoffkreislauf gesammelt.
Zwei dieser Standorte betreut die AG Geoökologie. Die Untersuchungsgebiete sind einerseits das Pürgschachener Moor im steirischen Ennstal und der Neusiedlersee. Im Pürgschachener Moor versorgt ein ganzjähriger Stromanschluss vollautomatische Gasmesshauben und ein autmoatisiertes Pegelnetz zur Untersuchung des Wasserstandes im Hochmoor. Am Standort Neusiedlersee wird ein neuer Eddy-Covariance Tower aufgebaut, sowie eine Multiparametersonde installiert um die Wasserqualität zu bestimmen.

Für die Betreuung der neuen Infrastrukur wird Andreas Maier als Projekt-Techniker angestellt.